15.11.2018
FWG JHV mit Neuwahlen November 2018

FWG setzt auf Transparenz

 

Das Bürgeranliegen ist die Grundlage des Handelns der FWG. Dies soll durch eine klare Informationspolitik transparent vermittelt werden.

 

Die Freie Wählergemeinschaft Pfatter (FWG) will frei nach ihrem Leitsatz „der Mensch im Mittelpunkt“ die Probleme der Bürger der Gemeinde anpacken.

 

PFATTER. Nah am Bürger wollen die Mitglieder der Freien Wählergemeinschaft Pfatter (FWG) sein und ein Ohr für ihre Anliegen haben. Es ist die Grundlage des Handelns der FWG und dies soll auch durch eine klare Informationspolitik transparent vermittelt werden. In der Jahreshauptversammlung im Landgasthof Fischer-Stehr fand deshalb ein reger Gedankenaustausch zu verschiedenen Themen der Gemeindepolitik statt.
Vorsitzender Mario Schaffer und die FWG-Gemeinderäte berichteten über zurückliegende, aktuelle und geplante Maßnahmen in der Gemeinde und standen Rede und Antwort. „Wir als FWG-Vertreter haben unsere Ideen und Anregungen in den Ratssitzungen engagiert und sachbezogen eingebracht, was sehr oft zu einem positiven Beschluss für unsere Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde geführt hat“, hob der Vorsitzende heraus. In diesem Zusammenhang lobte er jedoch auch die harmonierende Zusammenarbeit mit Bürgermeister Jürgen Koch und den übrigen Ratsmitgliedern. „Wir haben uns gegenseitig sehr gut ergänzt“, versicherte Schaffer. So erwähnte er unter anderem den Abbau der Starkstromleitung über dem neuen Baugebiet in Geisling. „Durch das neu verlegte Erdkabel profitieren auch die bisherigen Anwohner“, so Schaffer.
 

In die Tat umgesetzt

Realisiert wurde ein Wunsch des Gründungsvorsitzenden der Freien Wählergemeinschaft, Konrad Saller. Er plädierte dafür, im Voglmeier-Saal einen Beamer zu installieren. „Daraus ist ein Großbildschirmfernseher geworden, der regelmäßig bei den Gemeinderatssitzungen als Computer-Bildschirm eingesetzt wird“, so Mario Schaffer. In die Tat umgesetzt wurde die Ummontage der PV-Anlage auf das Rathausdach. „Da das Pfatta Morgana, auf dessen Dach die Anlage montiert war, im nächsten Jahr abgerissen wird, schlugen wir diese Ummontage vor. Die festgelegte Einspeisungsvergütung läuft ohne Probleme weiter“, informierte der Vorsitzende.
Ein Antrag der FWG, dass bei künftigen Neubaugebieten die Feinasphaltschicht erst nach Beendigung der Baumaßnahmen erfolgen soll, fand jedoch keine Mehrheit. „Durch die schweren Baufahrzeuge während der Bauphase kann die neue Straße beschädigt werden“, erklärte Mario Schaffer auf Nachfrage.
Beim Thema der Errichtung des neuen Jugendtreffs meinte Schaffer: „Abgesehen vom ausgewählten Standort auf dem MSC-Gelände, sind wir sehr froh über die gute Entscheidung des Neubaus. Der Hinweis auf mögliche finanzielle Förderungen kam aus den Reihen der Freien Wählergemeinschaft.“ Für FWG-Gemeinderätin Renate Biederer ist es wichtig, dass auch Kinder ab einem Alter von zwölf Jahren im Jugendtreff integriert werden. Hier sei jedoch eine organisierte und professionelle Betreuung notwendig. „Das kostet zwar etwas Geld, aber das sollten unsere Kinder wert sein“, argumentierte sie. Das werde eines der nächsten Ziele im Gemeinderat sein, denn hier müsse eine Lösung gefunden werden.
Zu aktuellen Änderungen führte der stellvertretende FWG-Vorsitzende und zweite Bürgermeister Christoph Ebner aus, dass der Vertrag mit dem Reinigungsdienst, der sämtliche kommunalen Einrichtungen betreut, zum Jahreswechsel gekündigt wurde. Künftig werden die Reinigungskräfte direkt bei der Gemeinde angestellt. Das bringe neben einer Ersparnis bessere Arbeitsqualität und Zufriedenheit der Bediensteten mit sich.
 

Natürliche Retentionsräume

In den nächsten Jahren müsse die Gemeinde mehrere Großinvestitionen schultern. „Neben der Rathaussanierung, dem Neubau des Jugendtreffs und der Anschaffung von zwei Feuerwehrfahrzeugen für Pfatter und Geisling, steht der Neubau einer Halle auf dem Bauhof an“, sagte Schaffer.
Isabella Binder und Christoph Metzger schlugen vor, Kommunalvertreter aus Niederbayern, die sich nach dem ‚Aus‘ des Polderbaus kritisch äußerten, einzuladen, um ihnen die bei Pfatter bestehenden und natürlichen Retentionsräume für den Hochwasserschutz zu zeigen.

 

Neuwahlen:

Die neue Vorstandschaft: Mario Schaffer (1. Vorsitzender), Christoph Ebner (2. Vorsitzender), Ulrike Binder-Falzboden (Schatzmeisterin), Renate Biederer (Schriftführerin). Beisitzer: Wolfgang Melzl, Hans Fuchs, Lukas Piendl (neu), Alois Bauer und Georg Wolf jun.; Kassenprüfer: Monika Schmitt und Wilhelm Binder.

 

Bericht Donaupost vom 20.November 2018 <--
(Klicke auf den Link um den Bericht zu lesen)